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Die Geschichte von Tubemaster Labs
1996-1998
Tubemaster Labs wurde 1996 gegründet.
Ausschlaggebend für die Entwicklung der ersten Röhrengeräte
war die Erfahrung, als Musiker zufällig ein paar alte Dynacord Eminent
Röhrenverstärker erworben zu haben. Mir fiel auf, daß sich beim Musizieren
über diese Verstärker meine Musik zum Positiven veränderte. Es war nicht nur
der schöne Klang an sich, sondern er schien auch eine inspirierende Wirkung
auf mich zu haben. Diese positive Wirkung von Röhrenklang ist bis heute
eines der Grundthemen meiner Arbeit.
Das Ziel des ersten Gerätes (der "Ur- Tubemaster") war es, den Klang den ich
durch die Röhrenverstärker jetzt im Studio hatte, auf die Aufnahme übertragen
zu können, damit auch die Hörer der Musik etwas davon haben! Daher kommt
der Name Tube-Master= mit Röhrentechnik Aufnahmen Mastern.
So entstanden die ersten Geräte und fanden ihre Abnehmer unter Musikern und Tonstudios.
Zu den bekanntesten Benutzern zählen die Fantastischen Vier, die den Tubemaster auf
einigen ihrer Platten verwendet haben (siehe Presseschau).
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Ein Klick auf die Fotos zeigt eine Großansicht!
Der Ur-Tubemaster von 1996, ein Studio-Klangprozessor.
Das Netzteil des Ur-Tubemasters. Netzteile spielen bei uns schon immer eine große Rolle - Röhrengleichrichtung ist obligatorisch!
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1999-2000
Ich war damals
Abonnent der Zeitschrift "Sound Practices" einer Kultzeitung aus den USA, die sich
stark mit der puristischten Form der Röhrenverstärkung mittels direkt geheizter Trioden
beschäftigte. Dort erfuhr ich zum ersten Mal von der Arbeit Susumu Sakumas, die
mich nachhaltig beeinflußte.
So begann ich mit Trafokopplung zu experimentieren und ebenfalls Endröhren als
Vorröhren einzusetzen. So gab es zum Beispiel einen Tubemaster auschließlich
bestückt mit EL34.
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Tubemaster Anlage aus dem Jahr 2000 mit 2 Tubemastern.
Bemerkenswert ist links unten, ein Netzteil mit Zufallsgenerator, das
einstellbare zufällige Spannungen erzeugt!
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2001-2003
Zusammen mit meinem Freund und Mitarbeiter Michael
Buchstaller bauten wir in dieser Zeit unzählige Röhrengeräte und probierten
die verschiedenen Verstärker-Topologien aus.
Wir richteten nach und nach eine sehr gut ausgestattete Werkstatt ein mit
wichtigen Meßgeräten, wie einem Klirrfaktormeßgerät und einem sehr gut
erhaltenen Neuberger RPM370 Röhrenprüfgerät, das uns Herr Reiser, ein
80 jähriger Röhren-Meister aus Burghausen schenkte! Damit war Grundlagenforschung
mit Röhren und Ihren Kennlinien möglich.
Zu den Geräten die in dieser Zeit entstanden gehören z.B. ein EL34 Eintakt-Verstärker
mit einer EL34 als Vorröhre die per Trafokopplung die EL34 Endröhre antreibt. Außerdem
entstand ein 300B Verstärker, ebenfalls mit einer trafogekoppelten EL34 als Vorröhre
und einer per 6080 geregelten Hochspannung. Am Eingang gab es einen 1:4 Übertrager,
der die Eingangsspannung hochtransformierte, um mit der EL34 eine Vollaussteuerung
der 300B zu erreichen (Sakuma läßt grüßen)
In dieser Zeit entdeckten wir auch die Vorzüge der analogen Schallplatten-Wiedergabe
und entwickelten einen Phonovorvertärker mit Trafokopplung und LCR (Spulen)-RIAA
Netzwerk, der ausschließlich mit EL84 bestückt war! Hier konnte man zwischen Spulen
mit verschiedenem Kernmaterial umschalten, um so die jeweiligen Eigenschaften auszuloten.
Im Musikerbereich entwarfen wir einen vollkommen ungewöhnlichen Gitarrenverstärker, der
in der Vorstufe schon mit einer EL34 ausgerüstet war und experimentierten sogar mit
einer 300B als Endröhre - wobei sich für Verzerrereffekte eine EL34 Endröhre als
besser erwies. Hier konnten beide EL34 zwischen Pentode und Triode umgeschaltet
werden und so ließen sich einzigartige Klangfarben erzeugen.
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Die Tubemaster Werkbank aus dem Jahr 2001
300B Verstärker mit EL34 als Vorröhre und 6080 Reglerröhre im Netzteil. Auch hier bereits eine Glühbirne im Einsatz!
Der LCR-Phonovorverstärker mit EL84 und umschaltbaren Spulen im RIAA-Netzwerk. Auch hier wieder Glühbirnen im Eimsatz!
Der Tubemaster Gitarrenverstärker, hier mit der 300B als Endröhre und 25" Infinity Lautsprecher bestückt!
Der Urahn und Prototyp des heutigen Tubemaster Verstärkers aus dem Jahr 2002
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2004-2006
Parallel dazu ging die Entwicklung an neuen Geräten weiter. Im Musikerbereich
wurde das Tubemaster Studio-Effektgerät weiter verbessert und damit die
Aufnahmen befreundeter Musiker bearbeitet.
Es ergaben sich seither viele gute Kontakte und wir verbrachten so manche Stunde
mit vollendeten Musikgenuß. Besonders möchte ich hier Daniel Ciesinger erwähnen,
dem Entwickler des einzigartigen Cornu-Spiralhorns, der uns viele wertvolle
Anregungen geben konnte!
Mein Dank geht auch an die gesamte Internet Gemeinschaft, die mit Leidenschaft Ihr
Wissen und Ihre Erfahrung zu teilen bereit ist. Obwohl wir mit unserem Verstärker ganz eigene
Wege gehen, bauen wir doch auf der Vorarbeit der Röhrenpioniere und Experten auf! Gerne
möchten wir in der Zukunft durch Veröffentlichung von DIY-Schaltungen und Tips etwas
davon zurückgeben.
Ihr
Michael Wesemann
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Das elektronische Musikstudio aus dem Jahr 2004
Der Tubemaster Studioprozessor 2005 jetzt mit Interstage-Übertragern.
Der Tubemaster MiniPop ein Prototyp auf ECL82-Basis.
Zu Besuch bei Tubemaster Labs: Daniel Ciesinger brachte seine einzigartigen Cornu Spiralhörner mit!
Letzte Ausbaustufe des Glühbirnenverstärkers: Der Tubemaster Bulldog
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Tubemaster Labs
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Tel. 089-127108-0 · Fax 089-127108-11
info@tubemaster.de
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